Čapek sah voraus, dass eine technogene Gesellschaft ihre Umwelt zerstören würde, sagt die Münchner Philologin Svetlana Efimova
Svetlana Efimova ist Professorin der Slavistik in Deutschland und beweist in unserem Interview, dass sie Karel Čapek bis ins kleinste Detail gelesen hat. Sie hat viele ihrer Studenten an der Universität München für tschechische Literatur begeistert und sogar ihren 14-jährigen Neffen, der sonst ein Fan von Science-Fiction-Literatur ist, dazu gebracht, Der Krieg mit den Molchen zu lesen. In unserem Interview reflektiert sie, warum Čapek immer noch relevant ist und warum die tschechische Literatur in ihrer Breite und ihren globalen Errungenschaften für sie die europäische Literatur im wahrsten Sinne symbolisiert.
