Wir sind Black Swan Media, ein Verlagshaus mit Wurzeln in Prag und Berlin. Seit 2015 veröffentlichen wir Bücher und Magazine und laden zu Salongesprächen in unser Haus Schwarzer Schwan / Černá labuť im Herzen von Prag ein – einem Ort des Austauschs, der Inspiration und der Ideen.
In unserer Edition Noble Notes erscheinen in diesem Jahr zwei Publikationen, die als kulturelle Visitenkarte der Tschechischen Republik gelten. Anlass ist ein besonderer: Tschechien ist Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, der weltweit bedeutendsten Veranstaltung der Publishing-Branche.
Vorgestellt werden eine deutschsprachige Anthologie bedeutender tschechischer Autoren unter dem Titel Buch über Bücher sowie Magic Mag from Prague – eine englischsprachige Collage des kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Lebens der Tschechischen Republik.


Danuše Siering
Im Jahr 2015 gründete ich den Verlag Black Swan Media, um ausländischen Lesern das Spannendste aus Tschechien vorzustellen und zugleich den Tschechen zu zeigen, was ihr Land in einer kosmopolitischen Welt besonders macht. Ich lebe und arbeite zwischen Prag und Berlin, was mir erlaubt, einen Raum für literarischen Dialog über Grenzen hinweg zu öffnen. Mein aktueller Fokus liegt auf zwei Publikationen für die Frankfurter Buchmesse 2026 – Buch über Bücher auf Deutsch und MagicMag from Prague auf Englisch.

Jan Müller
Herausgeber von Magic Mag aus Prag. Er arbeitet seit seinem 19. Lebensjahr in den Medien und begann 1994 als Redakteur bei Večerník Praha. Von 1996 bis 2009 leitete er bei Lidové noviny die Beilage über Medien und IT sowie die Magazine Pátek und Esprit. Später leitete er die Zeitschriften Strategie, Právo & Byznys, Zen (Beilage der Tageszeitung E15), ForMen und das chinesischsprachige Magazin Esence. Von 2017 bis 2021 war er Direktor des Webmagazins Flowee. Von 2021 bis 2025 war er Herausgeber des tschechisch-deutschen Bookmags N&N. Im Jahr 2015 war er Kreativdirektor des Buchprojekts „190 Jahre Česká spořitelna“. Er ist Autor des Essaybands „Průvodce budoucností“ (Leitfaden für die Zukunft, 2018). Er ist Mitautor der Bücher Dítě v síti (2019), Zlatý boss (2020), Rebel Hnízdil (2021) und 50 pilířů dospělosti (2023). Im Jahr 2025 veröffentlichte er die Bücher Dějiny českého pojišťovnictví und Nazí v AI době.

Michaela Zajíčková
Für die Art-Direktorin, die in Prag, Schweden und New York aufgewachsen ist, ist der Wechsel zwischen verschiedenen Sprachen, Ländern, Kulturen und kreativen Bereichen ein natürlicher Teil ihres Lebens. Über die Fotografie kam sie zum Grafikdesign und studierte dann Medienkommunikation. Seit 2002 arbeitet sie für die tschechischen Medien, darunter die Wochenzeitung Instinkt, die Tageszeitung Lidové noviny, die Monatszeitschrift Dům a zahrada und das Webmagazin Flowee. Sie arbeitet auch an der visuellen Identität von Unternehmen und am Buchdesign.

Lucie Pantazopoulou Drahoňovská
In München, wo ich zehn Jahre verbrachte, absolvierte ich das Germanistik-Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität. Nach meiner Rückkehr nach Prag blieb ich weiterhin dem deutschsprachigen Milieu treu. Ich war Redakteurin der Prager Zeitung, arbeitete für die deutschsprachige Redaktion des Tschechischen Rundfunks. Jahrelang betätige ich mich als Kulturredakteurin bei der deutschsprachigen Zeitschrift LandesEcho. Der Kultur, und besonders dann der Literatur, Bildender Kunst und Architektur, widmete ich mich gerne in den Beiträgen für das Goethe-Institut in Prag und nicht zuletzt als Deputy Editor bei N&N.

Barbora Vojtová
Ich habe Tourismus und Wirtschaftsjournalismus in Prag studiert. Seit der Gründung des Verlags Black Swan Media arbeite ich dort als Redakteurin. Gleichzeitig schreibe ich freiberuflich für andere Medien, insbesondere zu Themen aus den Bereichen Kultur, Reisen und Gastronomie – einschließlich Önologie, für die ich mich seit langem interessiere. Ich wohne an der Grenze zu Österreich – in Slavonice, einer historischen Stadt im Schatten des ehemaligen Eisernen Vorhangs.

Marcela von Kayser
Deutsche Juristin und Unternehmerin, gebürtige Tschechin. Bereits während der Studienjahre in 80. Jahren in Bonn und Köln regelmäßige Besucherin der Art Cologne, erste Kunstmesse für Contemporary Art weltweit, die ihre Vorliebe für Contemporary Art formte. Nach dem Umzug nach Berlin/Potsdam vor 20 Jahren tauchte sie in die Berliner Kunstwelt mit unzähligen Galerien und Events und fing an, sich mehr auch u. a. für die deutsche zeitgenössische Kunst als Sammlerin zu interessieren.