Julia Klöckner, CDU: Wir bräuchten noch vier Wochen, um ein anderes Ergebnis zu erzielen

“Die Verluste schmerzen sehr.” Mit diesen Worten drückte die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende und heutige Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, ihre Enttäuschung über das schlechte Abschneiden ihrer Partei bei der Bundestagswahl aus.

Foto: Danuše Siering

“An dem Ergebnis gibt es nichts zu beschönigen. Die Verluste schmerzen sehr”, sagte sie um 13.50 Uhr vor der CDU-Zentrale in Berlin. “Wir bräuchten noch vier Wochen, um ein anderes Ergebnis zu erzielen.” Die Frage ist, wie anders…

Foto: Danuše Siering

Dennoch äußerte sie die Hoffnung, dass die Wahlen trotz des schlechten Ergebnisses für die CDU gut ausgehen werden. “Wir sind offen für eine Koalition mit der FDP und den Grünen”, sagte sie vor einer Reihe von Mikrofonen und Kameras.

Hat sie sich dabei an die destruktiven Verhandlungen von 2017 erinnert, als die Jamaika-Koalitionsgespräche – Schwarz-Grün-Gelb – nach mehrwöchigen Koalitionsverhandlungen scheiterten? Obwohl die Ministerin in ihrem Wahlkreis Kreuznach verloren hat, zieht sie über die Landesliste ihrer Partei in den Bundestag ein.

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