Die Bildhauerin Gabriella Furno eröffnet in Berlin die Galerie „Schattenlos Gallery“

Nach dem Erfolg ihrer jüngsten Ausstellung SPINE in der Galerie theDepot in Pantelleria auf Sizilien startet die italienisch-französische Bildhauerin Gabriella Furno ein neues Projekt in Berlin – die Gründung der Galerie Schattenlos, einem neuen Atelier und Ausstellungsraum mit einer Fläche von 600 Quadratmetern. Das Ziel ist klar: die Förderung einer künstlerischen Praxis, die einen Dialog zwischen neuen Künstlergenerationen und etablierten historischen Persönlichkeiten schafft.

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Die Galerie Schattenlos wird in einem denkmalgeschützten Gebäude in der Nähe des ehemaligen Stasi-Gefängnisses im Berliner Stadtteil Lichtenberg untergebracht sein, einem Ort voller Erinnerungen. Der Name „Schattenlos” signalisiert die Absicht, einen Raum für Licht und Offenheit zu schaffen, der in direktem Zusammenhang mit der Geschichte seiner Umgebung steht.

Die italienisch-französische Bildhauerin Gabriella Furno (geb. 1986 in Paris) lebt abwechselnd in Palermo und Berlin.

Gabriella Furno (geb. 1986 in Paris) lebt abwechselnd in Palermo und Berlin, wo sie Werke schafft, die aus diesen beiden unterschiedlichen Polen schöpfen: der vielschichtigen Geschichte des Mittelmeerraums und der avantgardistischen Erinnerung Mitteleuropas. Ihre Einzigartigkeit liegt sowohl in ihrer technischen Perfektion als auch in ihrem tiefen Humanismus. Sie ist bekannt für ihren skulpturalen Ansatz, der ihr gesamtes Schaffen durchzieht, sogar ihre Gemälde, in denen sie mit Materie wie mit Körper und Präsenz umgeht.

„Meine Arbeit besteht darin, die Form, Identität und Geschichten zu erforschen, die in der Landschaft und den Menschen verborgen sind“, sagt Furno. „Die Gründung der Galerie Schattenlos an einem Ort, der so reich an Geschichte ist, ist ein logischer nächster Schritt. Es wird ein Ort des Dialogs sein, an dem monumentale und intime Elemente koexistieren und die Betrachter provozieren können.“

Ihre Skulpturen untersuchen die Würde und Verletzlichkeit des Wesens und sind oft von Geschichten über Migration aus der Zeit inspiriert, als sie im Stadtteil Ballarò in Palermo lebte. Wie ihre Skulpturen enthalten auch ihre kontemplativen Gemälde oft Materialien wie Erde aus Pantelleria, wodurch die Landschaft selbst zu einem integralen Bestandteil des Kunstwerks wird.

Furno studierte im Atelier der Bildhauerin Valentina Zeile, besuchte anschließend das Atelier de Sèvres und die École des Beaux-Arts in Paris und schrieb sich am Repin-Institut für Bildende Künste in St. Petersburg ein. Die Eröffnung der Galerie ist für 2026 geplant.