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Martin Nekola: Flüchtling ist in unserem Land ein Schimpfwort, dabei sind die Tschechen überall verstreut

Das Wort “Flüchtling”, “Migrant”, “Einwanderer” ist im allgemeinen Bewusstsein in Tschechien mit pejorativen Assoziationen verbunden – ja es ist fast ein Schimpfwort. Der Politikwissenschaftler und Historiker Martin Nekola weist in diesem Kontext darauf hin, dass in bestimmten Momenten in der Vergangenheit auch die Tschechen die Republik verlassen und sich ins Ungewisse begeben mussten, wo sie in Flüchtlingslagern unterkamen, und er erinnert daran, dass auch sie jenseits der Grenzen oft unerwünscht waren. “Es ist eine nicht endende Geschichte. Die Tschechen waren überall verstreut, so dass ich für immer Bücher und Artikel schreiben und in Archiven recherchieren kann”, konstatierte Nekola, der im September in Amerika war, dort zwanzig Städte besuchte, Vorträge hielt und Landsleute traf, im Interview für N&N.
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Wolfgang Bremm von Kleinsorgen, Mercedes-Benz: Der Übergang zur Elektromobilität erfordert den raschen Aufbau eines Ladestationsnetzes

Die Redaktion des tschechisch-deutschen N&N Magazine hat ein einzigartiges Projekt gestartet: Unter dem Titel “Sedm mostů – Sieben Brücken” stellt sie deutsche Unternehmen und Persönlichkeiten vor, die in Tschechien tätig sind, und tschechische die in Deutschland tätig sind. Dieses Mal beantwortete Wolfgang Bremm von Kleinsorgen, Geschäftsführer bei Mercedes-Benz Czech Republic s.r.o., unsere Fragen.
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Dichter und Germanist Pavel Novotný: Liberec ohne Deutsche ist wie eine abgelegene Sahnetorte

Tschechen und Deutsche kennen und verstehen sich, denken aber anders. “Die Tatsache, dass wir in beiden Ländern gleiche Supermärkte, Autos, Filme oder Musik haben, bedeutet nicht, dass wir dieselbe Literatur schreiben und dieselbe Kunst machen oder dass wir identisch denken”, erklärt der aus Liberec stammende Germanist und Dichter Pavel Novotný in einem Interview für die Zeitschrift N&N.