Auf der Suche nach den Schätzen der tschechischen Literatur: Danuše Siering und Ondřej Cikán im Goethe-Institut

Was macht die tschechische Literatur so einzigartig und welche Werke verdienen auch jenseits unserer Grenzen Beachtung? Über literarische Schätze, die Kunst des Übersetzens und die Suche nach dem Besten diskutieren am 26. Oktober im Prager Goethe-Institut die Verlegerin Danuše Siering und der Schriftsteller, Übersetzer und Verleger Ondřej Cikán.

Von Erben’s „Kytice“ über Čapeks Roboter bis hin zur zeitgenössischen Literatur. Die tschechische Literatur hat der Welt viel zu bieten. Doch wie lassen sich aus der unerschöpflichen Fülle an Autoren und Werken die wahren Juwelen herausfiltern und einem internationalen Publikum präsentieren?

Genau mit dieser Frage beschäftigt sich die Verlegerin von Noble Notes, Danuše Siering, die hinter dem ambitionierten Projekt „Kniha o knihách“ (Buch über Bücher) steht. Diese außergewöhnliche Publikation entstand als repräsentative Visitenkarte der tschechischen Literatur für deutschsprachige Leser und wurde anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2026 vorgestellt.

Ihr Gesprächspartner wird Ondřej Cikán sein, Träger des Österreichischen Staatspreises für Übersetzung und Gründer des Wiener Verlags Kétos, der sich auf Übersetzungen tschechischer Literaturklassiker ins Deutsche spezialisiert hat. Seine Arbeit beweist, dass selbst scheinbar unübersetzbare Poesie Sprachgrenzen überwinden kann.

Ondřej Cikán

Zwei verlegerische Ansätze, eine gemeinsame Leidenschaft für Literatur und die Frage, was „das Beste“ eigentlich bedeutet. Diese informelle Begegnung bietet einen Blick hinter die Kulissen der Literaturwelt und Inspiration für alle, die daran glauben, dass tschechische Bücher einen festen Platz auf der europäischen Kulturlandkarte haben.

Kommen Sie vorbei, lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie die tschechische Literatur aus einer neuen Perspektive!

Wann: Montag, 26. Oktober 2026, 18:00–19:00 Uhr
Wo: Goethe-Institut, Masarykovo nábřeží 32, Prag 1
Sprache: Tschechisch
Eintritt: kostenlos

Weitere Informationen und Anmeldung auf der Website des Goethe-Instituts