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Tschechische Küche, Quo Vadis?

Nur wenige wissen, dass sich die tschechische Küche durch eine ebenso große Vielfalt wie beispielsweise die französische auszeichnete. Unsere Eltern und Großeltern haben das vergessen, aber die junge Generation beginnt, die Magie von Wild, Fisch oder auch Spargel neu zu entdecken.
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Das Prager Jesulein

Prag, die Stadt der goldenen Türme, wird auf der ganzen Welt verehrt. Türme und Türmchen gibt es hier wirklich zu Hunderten, im Panorama der Stadt gehören viele davon zu Sakralbauten. Nicht alle wissen jedoch, dass sich gerade in einem davon eines der bedeutendsten geistlichen Symbole Tschechiens befindet. Das Prager Jesulein wird im Ausland wesentlich stärker als irgendeine andere tschechische Gestalt oder Persönlichkeit verehrt. Von den Philippinen über Sri Lanka bis hin nach Südamerika hat das Jesulein Millionen von Herzen erobert; in Indien hat es seine eigenen Kommune, in Bangalore ist ihm die Kirche „Infant Jesus Shrine“ geweiht. Aber wie bekannt ist es in Tschechien?
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Janek Rubes: Ich versuche, meinen moralischen Kompass in der richtigen Richtung zu halten

Janek Rubes, ein Pionier der Videoinhalte, und sein Partner Honza Mikulka gründeten letztes Jahr einen neuen YouTube-Kanal für das tschechische Publikum, Kluci z Prahy (Jungs aus Prag). Ihr Hauptkanal, Honest Guide, hat bereits fast eine Million Benutzer, so dass ihre Reisetipps oder Berichte über betrügerische Praktiken in Prag buchstäblich Touristen aus aller Welt erreichen. Beliebt sind sein „Scamfie“ – ursprünglich ein Selfie, gemacht vor einer betrügerischen Geldwechselstube, das Schneiden von Liebesschlössern auf der Karlsbrücke oder seine Abneigung gegen Baumstriezel. Im Dezember feiert er seinen 34. Geburtstag.
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Ich suche nach der Grenze zwischen Witz und Ironie, meine tschechisch-deutsche Erziehung hilft mir dabei

“Die Sprachen, die wir sprechen, prägen unser Denken”, sagt Kateřina Sýsová, eine Fotografin mit tschechisch-deutschen Wurzeln. Sie ist eine der drei ausgezeichneten Persönlichkeiten der tschechischen Fotografie des Jahres 2020 in der Kategorie der unter 30-Jährigen und hat gerade ein Kunstfotobuch mit dem Titel Kukbuk fertiggestellt, das die tschechische Gastronomie durch inszenierte Fotografien populär machen soll.
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Petra Nesvačilová: Vergessen wir nicht, aus Protest gegen den Präsidenten rote Unterhose aufzuhängen!

Die gefragte Schauspielerin und Regisseurin Petra Nesvačilová gewann letztes Jahr mit ihrem Film Vojna Ztohoven einen Preis des Internationalen Dokumentarfilmfestivals Ji.hlava (IDFF). Es geht um das merkwürdige Ereignis vor fünf Jahren, als eine künstlerische Rezessionsgruppe rote Unterhose – ein Symbol des Kommunismus – anstelle der präsidialen Standarte aufhängte. Petra spricht in dem folgendem Interview über der Entstehung des Films, den Unterschieden zwischen tschechischem und russischem Charakter und den Grenzen von Gut und Böse.
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Rudiš erhält eine Auszeichnung von Bundespräsident Steinmeier. „Uns verbinden Geschichte, Züge und das Bier“, äußert er gegenüber N&N

Der deutsche Bundespräsident hat entschieden, am 1. Oktober insgesamt 16 Personen, die seiner Meinung nach einen außergewöhnlichen Beitrag zum noch kürzlich durch die Coronavirus-Pandemie völlig gelähmten kulturellen Leben geleistet haben, mit dem Bundesverdienstkreuz auszuzeichnen. Unter den sechs Frauen und zehn Männern ist auch ein Tscheche – der in Deutschland lebende Schriftsteller Jaroslav Rudiš.
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In der Prager Straße Na Poříčí sollen Kunstzonen eingerichtet werden. Das Ziel ist die betriebsame Straße zu beruhigen und Prag und Berlin durch Kunst zu verbinden

Im Sommer fand in der Prager Galerie 1 eine Veranstaltung mit Online-Bürgerbeteiligung unter dem Titel Die Zukunft der Na Poříčí-Straße statt. Bürgermeister Petr Hejma, Stadtrat Richard Bureš, Architekt Marek Tichý und Vertreter der Handelskammer, von IPR, ArtLines und der Initiative GoFlorenc beantworteten Fragen aus dem Publikum.
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Zdeněk Lukeš: Die Developer mit goldenen Toiletten sind schon weg

Dreißig Jahre nach dem Fall des Kommunistischen Regimes sind die Tschechen sehr gut im Bau von Geschäftsgebäuden, aber sie ignorieren weiterhin den architektonischen Wert ihrer Gebäude. Nach Ansicht des Architekturhistorikers Zdeněk Lukeš verbessert sich die Einstellung der Tschechen in den Regionen mit einheimischer Bevölkerung unvergleichlich besser als in den nach dem Krieg besiedelten Grenzregionen, deren heutige Bewohner keine historische Verbindung zu deren Umgebung haben.