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Wolfgang Bremm von Kleinsorgen: „Unsere Mobilität wird sich verändern – Sie werden davon begeistert sein!“

Der Generaldirektor von Mercedes-Benz für Mittel- und Osteuropa hat seinen Wohnsitz in Prag. Er zog mit der ganzen Familie hierher, unweit von Prag feierte er sogar seine Hochzeit und sein zweiter Sohn ist hier geboren. Er mag Spaziergänge durch das historische Zentrum und in der Tschechischen Republik bewundert er die Architektur und die faszinierende Natur. Einer der sich am stärksten wandelnden Industriezweige ist die Automobilindustrie. Neue elektrische Antriebe, alternative Dienste in Verbindung mit dem Besitz von Automobilen und die schnelle Entwicklung der Technologie ändern unsere Sichtweise auf das Fahrzeug als unentbehrlichen Bestandteil unseres Lebens.
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Der Hauptangriff auf Deutschland steht noch aus, sagt Festka-Miteigentümer Michael Moureček

Fast jeder hat sich schon einmal ein Fahrrad gekauft. Es gab eine Zeit, in der der Käufer froh war, dass für ihn noch ein Rad übrig geblieben ist. In späteren Jahren war das kein Problem mehr, aber oft stellte der Radfahrer nach ein paar Fahrten fest, dass das Fahrrad nicht ganz zu ihm passte. Der Trend geht jetzt zum Kauf von maßgeschneiderten Fahrrädern. Es ist zwar nicht die billigste Maschine, aber wer sich so ein Rad kauft, der lässt darauf nichts kommen.
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Ich suche nach der Grenze zwischen Witz und Ironie, meine tschechisch-deutsche Erziehung hilft mir dabei

“Die Sprachen, die wir sprechen, prägen unser Denken”, sagt Kateřina Sýsová, eine Fotografin mit tschechisch-deutschen Wurzeln. Sie ist eine der drei ausgezeichneten Persönlichkeiten der tschechischen Fotografie des Jahres 2020 in der Kategorie der unter 30-Jährigen und hat gerade ein Kunstfotobuch mit dem Titel Kukbuk fertiggestellt, das die tschechische Gastronomie durch inszenierte Fotografien populär machen soll.
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Martin Nekola: Flüchtling ist in unserem Land ein Schimpfwort, dabei sind die Tschechen überall verstreut

Das Wort “Flüchtling”, “Migrant”, “Einwanderer” ist im allgemeinen Bewusstsein in Tschechien mit pejorativen Assoziationen verbunden – ja es ist fast ein Schimpfwort. Der Politikwissenschaftler und Historiker Martin Nekola weist in diesem Kontext darauf hin, dass in bestimmten Momenten in der Vergangenheit auch die Tschechen die Republik verlassen und sich ins Ungewisse begeben mussten, wo sie in Flüchtlingslagern unterkamen, und er erinnert daran, dass auch sie jenseits der Grenzen oft unerwünscht waren. “Es ist eine nicht endende Geschichte. Die Tschechen waren überall verstreut, so dass ich für immer Bücher und Artikel schreiben und in Archiven recherchieren kann”, konstatierte Nekola, der im September in Amerika war, dort zwanzig Städte besuchte, Vorträge hielt und Landsleute traf, im Interview für N&N.
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Wie man ein Genie verjüngt

Marek Tichý, ein führender Prager Architekt, sprach mit seinem deutschen Kollegen Martin Reichert vom berühmten Büro David Chipperfield Architects über die Renovierung der Neuen Nationalgalerie in Berlin.
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Štěpán Altrichter: Tschechen improvisieren besser, Deutsche organisieren

Der Drehbuchautor und Regisseur Štěpán Altrichter (1981) lebt seit seinem zwölften Lebensjahr abwechselnd in der Tschechischen Republik und in Deutschland. Sein Debüt gab er mit Schmitke (2014), einer absurden Tragikomödie aus dem Erzgebirge, einer tschechisch-deutschen Koproduktion. Der Film wurde für neun Tschechische Löwen nominiert, von denen er zwei gewann, sowie für drei Preise der tschechischen Filmkritik. Auch sein nächster Film, Národní třída (Nationalstraße), ein schwarzhumoriges Drama nach dem Buch von Jaroslav Rudiš mit Hynek Čermák in der Hauptrolle, erhielt ebenfalls drei Nominierungen für den Tschechischen Löwen. In einem Interview mit N&N beschreibt er die Unterschiede in der Herangehensweise an den Film und das Filmemachen in der Tschechischen Republik und in Deutschland und offenbart, was er erlebte, als er an einer deutschen Schule in eine Mädchenklasse versetzt wurde, obwohl er überhaupt kein Deutsch sprach.
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Michael Müller: Mit einer Enteignung entsteht keine neue Wohnung

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller unterstützt die Initiative zur Enteignung privater Immobilienunternehmen in der deutschen Hauptstadt nicht. Es werde keine einzige neue Wohnung entstehen, begründete er seine Position in einem Interview mit Flowee.cz, in dem es auch um den Druck zum Umstieg auf die so genannten erneuerbaren Energien wie auch um das Interesse der Rad- und Autofahrer auf Berlins Straßen ging.